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WAS IST EIN BROKER?

Begriff kommt aus dem angelsächsischen Sprachraum

Broker ist Berater und Vermittler

Arbeitet auf fremde Rechnung

Auf Wertpapiere spezialisiert

Darf auch Privatkunden betreuen

Im Englischen bezeichnet der Begriff Broker einen Mitarbeiter im Wertpapiergeschäft, der aber im Gegensatz zum Trader oder Börsenhändler ausschließlich Aufträge seiner Kunden ausführt und nicht auf eigene Rechnung handelt. In Deutschland ist die Unterscheidung sogar noch einfacher, wer hier von einem Broker spricht meint damit meist ein Unternehmen, nämlich die Depotbank. Die wickelt Aufträge von Kunden über die Börse ab, sie handelt also – wie auch der Broker in der englischen Definition – nicht auf eigene Rechnung, sondern für einen Kunden. Die Bank kann zwar Beratungsdienste anbieten, trifft aber nicht selbst Anlageentscheidungen.

Der Trader handelt auf eigene Rechnung, als Broker wird in Deutschland meist ein Unternehmen bezeichnet, das im Auftrag von Kunden Aufträge über die Börse abwickelt.

 

Was ist ein CFD?

CFDs (Contracts for Difference oder Differenzkontrakte) sind hochspekulative Derivate und eignen sich lediglich für sehr gut informierte Anleger, denen bewusst ist, dass mit den erhöhten Chancen auch erhöhte Risiken verbunden sind.

Auch bei entsprechendem Kenntnisstand stellt die Investition in CFD-Produkte immer eine sehr spekulative Anlage dar, da Sie mit wenig Kapitaleinsatz große Handelspositionen am Markt eröffnen können. Die erheblichen Risiken dieser Anlage lassen sich nicht vollständig vermeiden.

In der Tabelle ist zu erkennen, dass CFDs nicht nur zur Kategorie der Hebelprodukte zählen, sondern zu erheblichen Kursverlusten führen können. Allerdings sind die Verluste auf das verfügbare Guthaben auf dem CFD-Konto begrenzt.

 

Der Unterschied zwischen Aktien- und CFD-Handel

Aktien sind wahrscheinlich die bekanntesten Wertpapiere und verbriefen den Anteil des Aktionärs am Eigenkapital der Gesellschaft. Die Rechte und Pflichten des Aktionärs sind insbesondere im deutschen Aktiengesetz (AktG) geregelt.

Dagegen ist der Erwerber bei CFDs (Contracts for Difference) Info nicht an einem Unternehmen beteiligt, sondern lediglich Inhaber einer Forderung. Als so genanntes Derivat leitet sich der Kurs von CFDs von einem Basiswert (Underlying) ab, bei dem es sich häufig um Aktien, aber auch um andere Werte (beispielsweise Indizes oder Rohstoffe) handelt. Anders als der Aktienanleger wird der CFD-Anleger ausschließlich an der Kursentwicklung des Finanzinstrumentes beteiligt. CFDs gehören somit zur Gruppe der finanziellen Differenzgeschäfte.

 

CFDs sind OTC-Produkte

CFDs werden in der Regel außerbörslich gehandelt. Das bedeutet, sie werden „Over the Counter“ (OTC) gehandelt. Das heißt für den CFD-Handel bei comdirect, dass Ihre Order nicht an einer Börse, sondern direkt mit dem Handelspartner Commerzbank abgewickelt wird. Die Commerzbank selbst sichert den gesamten Positionsüberhang (Exposure) am Markt ab (er betreibt „Hedging“).

 

Funktionsweise von CFDs

Mit CFDs haben Sie die Möglichkeit, bei gleichem Kapitaleinsatz mehr Kapital an den Märkten zu bewegen als mit einem Direktinvestment in einen Basiswert. Darüber hinaus können Sie mit CFDs sowohl an steigenden als auch an fallenden Kursen unterschiedlicher Basiswerte partizipieren. Das Handelsergebnis (Gewinn oder Verlust) errechnet sich aus der Differenz von Einstands- und Ausstiegskurs des CFD.

 

CFD-Simulator

Mit dem CFD-Simulator haben Sie die Chance, einen schnellen, praxisnahen Einblick in den CFD-Handel zu bekommen. Sie handeln einen fiktiven DAX-Kontrakt, legen Handelsrichtung sowie Limite fest und erhalten neben der grafischen Darstellung Ihrer Position eine Auswertung Ihres Trading-Verhaltens, weshalb der Simulator auch hervorragend als Trainings-Tool für Risikomanagement verwendet werden kann. CFD-Simulator hier öffnen.

 

Eigenschaften von CFDs:

keine Ordergebühren (außer bei Aktien- und Futures-CFDs)

transparentes Produkt

keine begrenzten Laufzeiten (außer bei Futures-CFDs)

kein Zeitwertverlust

an steigenden und fallenden Kursen partizipieren

mit geringem Kapitaleinsatz hohe Volumina handeln

 

Was ist Social Trading?

Social Trading ist die Nutzung von Inhalten, die von Nutzern für das Online-Trading erstellt wurden. Webseiten für Social Trading bieten ihren Nutzern verschiedene Community Tools, um ihnen die Informationen zu geben, die sie benötigen, um intelligentere Investment- und Trading-Entscheidungen treffen zu können. Beispielsweise ermöglicht eine Plattform für Social Trading ihren Nutzern, die Portfolios anderer Nutzer zu sehen, deren Beiträge in News Feeds zu verfolgen und sich ihre Wertentwicklung insgesamt anzusehen, um ein besseres Verständnis der Tradingstrategien zu erlangen.

 

Wie funktioniert Social Trading?

Gestützt auf Millionen von Nutzern in 170 Ländern ist eToro in der Lage, das Wissen und die Erfahrungen seiner Nutzer in echten Trading-Tools zu bündeln, die tatsächlich funktionieren. Beispielsweise hat unsere Funktion CopyTrader™, die es den Nutzern ermöglicht, die Portfolios und Investmententscheidungen anderer Trader automatisch zu duplizieren, bei 124 Millionen Trades eine Erfolgsquote von 80 % gezeigt. Unsere Plattform für Social Investing ermöglicht jedem, eine Führungskraft zu werden, oder ein Anhänger, und selbst wenn Sie nur für sich selbst traden möchten – wir gewährleisten dennoch, dass Sie die bestmögliche Tradingerfahrung haben werden.

 

Warum Social Trading?

Einfachheit: Die Verwendung interaktiver Funktionen für das Online-Trading von Vermögenswerten ist intuitiv, die Funktionen sind sowohl für neue Nutzer als auch für erfahrene Nutzer leicht zugänglich.

Streuung: Um das Risiko beim Trading zu verringern, ist Streuung von entscheidender Bedeutung. Social Trading ermöglicht den Nutzern, ihre Investitionen auf verschiedene Märkte, Vermögenswerte und Trader zu verteilen.

Rentabilität: Seit dem Start von Social Trading bei eToro hatte das Kopieren von Trades eine Erfolgsquote von 80 %.

Zuverlässigkeit: Da das soziale Netzwerk von eToro strikt reguliert wird, genießt es das Vertrauen von mehr als 5 Millionen Nutzern weltweit.

Transparenz: Die Offenlegung von Portfolio, Risk Score und Erfolgsbilanz eines jeden Traders hilft allen Nutzern, bei der Entscheidung, wen sie kopieren wollen, intelligentere Entscheidungen zu treffen.

 

Tipps für Social Trading:

Eine Strategie auswählen: Wollen Sie sich auf einen bestimmten Popular Investor konzentrieren oder Ihr Kapital auf mehrere Trader verteilen? Berücksichtigen Sie den Risk Score eines jeden Traders und seine Erfolgsbilanz, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Dafür könnten Sie den „Personenfinder“ verwenden und die Ergebnisse nach dem Risk Score, nach Klassen von Vermögenswerten, nach Erfolgsquote usw. filtern.

Entscheiden Sie sich für einen Zeitrahmen: Der Stil der Trader ist unterschiedlich. Während einige Trader bevorzugen, Tages-Trader zu sein und mehrere Positionen im Laufe eines einzigen Tages zu eröffnen und zu schließen, ziehen es andere Trader vor, ihre Positionen wochenlang oder gar monatelang zu halten. CopyFunds™ von eToro sind besonders gut geeignet für diejenigen, die an langfristigen Investitionen interessiert sind.

Bleiben Sie auf dem Laufenden: Verfolgen Sie die Trader, die Sie kopieren, genau, um die Logik hinter ihren Entscheidungen zu verstehen, lesen Sie ihre Beiträge und stellen Sie, wenn erforderlich, Fragen.

Experimentieren Sie: Bei der Eröffnung eines Kontos bei eToro erhalten Sie virtuelles Kapital in Höhe von $100.000. Nutzen Sie es, um verschiedene Strategien auszuprobieren, Ihre Risikobereitschaft festzulegen und Ihre Fertigkeiten beim Social Trading zu verbessern.

 

Was sind Spreads?

Beim Online Trading ist der Spread die Differenz zwischen dem Geldkurs eines Finanzinstruments und dessen Briefkurs. Beim Forex Trading wird er normalerweise in Pips gemessen.

In der Markttheorie ist der Spread die Differenz zwischen dem momentanen Höchstpreis, den ein Käufer bietet und dem momentanen Mindestpreis, den ein Verkäufer fordert. Da verschiedene Käufer eventuell nur bestimmte Volumen zu zahlen bereit sind und geringe Zeitverzögerungen bei Kursbewegungen stattfinden, wird der Spread praktisch durch eine Vielzahl von Tradern beeinflusst.

Das ist auch der Grund, warum an sehr liquiden Märkten — Märkte mit vielen aktiven Tradern — der Spread normalerweise viel tiefer liegt als an Märkten, die nicht sehr liquide sind.

Beim Forex Trading hat dies den Effekt, dass der Spread am niedrigsten bei EUR/USD (beim Traden mit Euros und US-Dollars) liegt, da es das am häufigsten getradete Währungspaar ist.

Online Broker veranschlagen einen Markup auf den Spread als Quelle ihrer Einnahmen. Der Spread stellt einen Teil der Trading-Kosten für jeden Trader dar. Aus diesem Grund ist der Spread bei verschiedenen Finanzinstrumenten und Assetklassen ein wichtiger Faktor bei der Auswahl eines Brokers.

 

Mehr über Spreads

Lass uns ein Beispiel eines Spreads näher betrachten.

Wenn der Kurs des Währungspaares EUR/USD mit einem Geldkurs von 1,0000 und einem Briefkurs von 1,0001 angegeben wird, so kann der Vekäufer seine Position für 1,0000 verkaufen, während der Käufer zu einem Kurs von 1,0001 kaufen kann. Dies bedeutet, dass der Währungsspread in diesem Fall 0,0001 beträgt. Der Spread wird normalerweise in Pips (kleinste Maßeinheit im Devisenhandel) angegeben, also beträgt der Spread in diesem Beispiel 1 pip.

Es gibt zwei Arten von Spreads: den festen und den variablen.

 

Fester Spread

Ein fester Spread bezeichnet eine bestimmte Anzahl an Pips, die vom Broker als Spread festgelegt wurde. Der Spread ändert sich dabei nicht, auch nicht bei der Veröffentlichung von Nachrichten oder während der asiatischen Session im Devisenhandel.

 

Variabler Spread

Ein variabler Spread bedeutet, dass die Anzahl an Pips, die man als Spread bezahlt, Preisschwankungen durch einen Broker unterliegen. Wenn man zum Beispiel eine Kauforder zu einer bestimmten Tageszeit aufgibt, dann kann der Spread 2 Pips betragen. In Perioden erhöhter Volatilität, wenn zum Beispiel gerade ein Nachrichtenbericht veröffentlicht wird oder wenn Perioden mit niedrigem Volumen wie die asiatische Session im Gange sind, kann sich der Spread auf 3 oder 4 Pips erhöhen.

 

Was ist ein Pip?

Beim Devisenhandel ist ein Pip die Messgröße dafür, wie stark ein Kurs sich bewegt hat. Forex Trader nutzen Pips als Messwert für den Gewinn bzw. Verlust bei einem Trade.

Bei den meisten Hauptwährungspaaren beträgt der Wert eines Pip das 1/10.000-fache der Gegenwährung. Im Fall des Japanischen Yen beträgt ein Pip das 1/100-fache eines Japanischen Yen.

Heutzutage bieten die meisten Broker sogar noch kleinere Preisbewegungen an – das 1/100.000-fache der Gegenwährung bzw. das 1/1.000-fache, wenn der Japanische Yen zum Währungspaar gehört. Dabei wird die letzte Nachkommastelle manchmal Pipette genannt.

Angenommen, der Kurs EUR/USD ist 1,35392, dann ist der Pip die vierte Dezimalstelle, in diesem Fall die Neun. Die Pipette ist die fünfte Dezimalstelle, in diesem Fall die Zwei.

Wenn der Kurs USD/JPY 77,084 beträgt, dann ist der Pip die zweite Dezimalstelle, in diesem Fall die Acht. Die Pipette ist die dritte Dezimalstelle, in diesem Fall die Vier.

 

Forex Trading – Was ist das? (Foreign Exchange)

Forex“ ist die Abkürzung für Foreign Exchange, was übersetzt „der Handel mit Devisen“ bedeutet.

Der Begriff „Forex“ ist demnach eng mit dem Devisenmarkt (auch Währungsmarkt, FX Markt, Foereign Exchange Market genannt) verbunden. Er ist der größte und liquideste Finanzmarkt der Welt. Der durchschnittliche Tagesumsatz beim Forex Trading in den globalen Devisenmärkten wächst kontinuierlich. Der Devisenmarkt ermöglicht den Tausch zwischen inländischen und ausländischen Geldern durch Währungsumrechnungen und wird insbesondere durch den Devisenhandel geprägt.

Folgende Eigenschaften machen den Devisenmarkt fürs Forex Trading einzigartig:

besitzt ein riesiges Handelsvolumen, was eine hohe Liquidität zur Folge hat

weltweiter Zugang

Handel nahezu rund um die Uhr

Vielzahl von Faktoren, die die Wechselkurse beeinflussen

Einsatz von Fremdkapital zur Gewinn- und Verlustrechnung (leverage)

Bei dem Devisenhandel (=Forex/oder Forex Trading genannt) wird auf die Kursentwicklung einer Währung im Verhältnis zu der Entwicklung einer anderen spekuliert. Dabei stellen der US-Dollar, der Euro, der japanischer Yen, das britische Pfund (sog. Reservewährungen) sowie der Australische Dollar, die aktuell am meisten gehandelten Währungen am Devisenmarkt dar.

Beispiel:

Ein Privatanleger aus Deutschland erwartet einen Preisanstieg des Euros im Verhältnis zum Dollar. Er wird daher eine gewisse Summe in Dollars umtauschen/Dollars kaufen, die Kursentwicklung abwarten und im geeigneten Moment wieder zurücktauschen (die Position schließen). Wenn der Kurs in diesem Zeitraum gestiegen ist, hat der Privatanleger (Forex Trader) Gewinn gemacht. Im Fachjargon ist nicht von „Umtauschen“ oder „Kaufen“ die Rede, sondern vom „Öffnen und Schließen einer Position„.

Zu den Währungshändlern (Forex Trader) gehören große Banken, Zentralbanken, institutionelle Anleger, Währungs-Spekulanten, Unternehmen, Regierungen, andere Finanzinstitute, Investoren und Privatanleger.

 

Expertentipp:

Der Forex Handel bietet gerade Anfängern einen guten Einstieg in den Börsenhandel. Der Forex Handel ist ein Margin Handel, weshalb der Trader nie die gesamte Handelssumme aufbringen muss, sondern stets nur eine prozentuale Sicherheitsleistung. Während die reguläre Handelsgröße im Forex Handel 100.000 Einheiten einer Währung beträgt, bieten einige Broker den Handel mit kleineren Einheiten an. Hier beträgt die Handelssumme lediglich ein Hundertstel der regulären Handelsgröße und das Risiko wird deutlich minimiert. So ist ein sinnvoller Handel bereits mit Handelskonten ab wenigen hundert Euro möglich.

Der Devisenmarkt ist, im Gegensatz zu einer Börse, in Zugangsebenen unterteilt. An der Spitze ist der Interbankenmarkt, der sich aus den größten kommerziellen Banken und Wertpapierhändlern zusammensetzt. Innerhalb des Interbankenmarkts bildet sich ein Spread. Der Spread (engl. für „Spanne“) gibt den Unterschied zwischen dem Kaufpreis (= Briefkurs) und dem Verkaufspreis (= Geldkurs) an.

 

Hebel und Margin

Eine attraktive Eigenschaft von CFDs ist die Hebelwirkung. Beim CFD-Handel kaufen Sie nicht den Basiswert, sondern hinterlegen für jede Handelsposition eine Sicherheitsleistung beim Handelspartner von comdirect. Diese Sicherheitsleistung wird Margin genannt.

Beim CFD-Handel wird im Gegensatz zum Direktinvestment weniger Kapital in Ihren Handelspositionen gebunden. Damit steht ihnen das ungebundene Kapital für weitere Handelspositionen zur Verfügung. Die Höhe der Margin richtet sich nach der Anlageklasse des zugrunde liegenden Basiswerts.

 

Beispiel

Die Margin beim Handel mit Index-CFDs wie etwa dem DAX, Nikkei oder Dow Jones beträgt 1 %. Handeln Sie dagegen Aktien-CFDs, ist eine Sicherheitsleistung von 5 % erforderlich, bei Rohstoffen wie Gold oder Silber sind es 3 %. Dadurch hebeln Sie Ihr eingesetztes Kapital je nach CFD bis zum 100-Fachen. Wenn Sie ein Konto mit 10.000 Euro haben, erlaubt Ihnen eine Margin von 5 % ein Kapital von 200.000 Euro zu bewegen.

Wie Sie den Hebel berechnen

Den Hebel eines CFD berechnen Sie,

indem Sie die Zahl 100 durch den Marginsatz teilen ((100 / Marginsatz) = Hebel).

Die Hebelwirkung errechnet sich also aus der erforderlichen Sicherheitsleistung. Dabei gilt folgende Faustregel:

Marginsatz (%)

Hebel

1

100

2

50

3

33,3

5

20

10

10

20

5

40

2,5

50

2

100

1

 

Hohe Hebel sind unzweifelhaft attraktiv. Bedenken Sie aber beim Handel auf Margin, dass der Hebel immer in beide Richtungen wirkt, also nicht nur in Richtung von Gewinnen, sondern umgekehrt auch in Richtung von Verlusten.

Je höher der Hebel, desto stärker wirken sich Kursänderungen aus.

Beispiel

Sie investieren jeweils 1.000 Euro in Aktien und Aktien-CFDs. Vergleichen Sie die Auswirkungen auf Ihr Konto, wenn sich der Basiswert um 1 % verändert. Für die bei Index-CFDs erforderliche Margin von 1 % werden die restlichen 99 % der Position vom Handelspartner von comdirect finanziert. Dadurch entsteht ein Hebeleffekt von 100. Das bedeutet für Sie: Bei einem Hebel von 100 reicht eine Schwankung von 1 % im Basiswert aus, um den Kapitaleinsatz (Margin) zu verdoppeln oder aber Ihr eingesetztes Kapital zu verlieren. Die Schwankung Ihres Kapitaleinsatzes beträgt 100 %.

1 % Kursänderung

-1 % Kursänderung

+10

Gewinn/Verlust (EUR)

-10

1.010

Gesamtkapital (EUR)

990

1 % Kursänderung

-1 % Kursänderung

101.000

Gehebeltes Kapital (EUR)

99.000

+1.000

Gewinn/Verlust (EUR)

-1.000

2.000

Gesamtkapital (EUR)

0

Direkter und effektiver Hebel

 

Direkter Hebel

Es werden zwei Arten von Hebeln unterschieden. Den direkten Hebel haben Sie bereits kennengelernt. Er lässt sich folgendermaßen berechnen: Sie dividieren die Zahl 100 durch den eingesetzten Marginsatz. Für einen Index-CFD wie den DAX beträgt der Marginsatz 1 %, damit ist der direkte Hebel 100 (100 / 1 = 100).

 

Effektiver Hebel

Die effektive Hebelwirkung wird auf den Kontostand bezogen und ist von der Positionsgröße abhängig. Sie können den effektiven Hebel berechnen, indem Sie die Positionsgröße durch den Kontostand dividieren. Die Positionsgröße ergibt sich aus dem Produkt von Margin und Hebel.

Beispiel

Sie haben 10.000 Euro Handelskapital und entscheiden sich, 10 DAX-CFDs bei einem Indexstand von 6.000 zu kaufen. Ihre Positionsgröße beträgt 60.000 Euro

(10 DAX-CFDs x 6.000 Euro), obwohl Sie lediglich 10.000 Euro auf Ihrem Konto haben. Dadurch ergibt sich, bezogen auf Ihr Konto, ein effektiver Hebel von 6.

Gesamtkapital (EUR)

10.000

Stückzahl

10 DAX-CFDs Long

Kaufkurs

6.000

Positionsgröße (EUR)

10 x 6.000 = 60.000

Margin (EUR)

60.000 x 1 % = 600

Effektiver Hebel

60.000 EUR / 10.000 EUR = 6

Einfluss des effektiven Hebels bei steigenden und fallenden Kursen

Die Wirkung eines effektiven Hebels von 6 ist bei einer Änderung des zugrunde liegenden Basiswerts bereits bei 2 % beträchtlich.

Beispiel

DAX-CFD Long, Gesamtkapital = 10.000 Euro, Margin = 1 %, Kursänderung um 2 %

Kurs

6.000

6.120

5.880

Margin (EUR)

600

612

588

Positionsgröße

60.000

61.200

58.800

Gewinn/Verlust (EUR)

+1.200

-1.200

Gesamtkapital (EUR)

10.000

11.200

8.800

DAX steigt um 2 %

Wenn der DAX um 120 Punkte zulegt, verdienen Sie mit einer DAX-Long-Handelsposition 1.200 Euro (10 DAX-CFDs x 120 Euro), obwohl Sie lediglich 600 Euro (Margin) eingesetzt haben. Ihr Konto steigt im Gewinnfall von 10.000 auf 11.200 Euro, was einem Anstieg von 12 % entspricht – ein Resultat des 6-fachen Hebels auf den Kursanstieg von 2 % im DAX.

DAX fällt um 2 %

Fällt der DAX um 120 Punkte, verlieren Sie mit einer DAX-Long-Handelsposition 1.200 Euro (120 Euro x 10 DAX-CFDs). Im Verlustfall weist Ihr Konto einen Stand von 8.800 Euro auf, ein Verlust von 12 %.

 

Indizes – Basiswissen

Was sind Indizes?

Ein Index ist eine Kennziffer zur Darstellung von Veränderungen bestimmter Größen zwischen verschiedenen Zeitpunkten. Börsenindizes geben die Veränderung der Entwicklung einer bestimmten Zahl ausgewählter Aktien über einen bestimmten Zeitraum an. Aktien- und Rentenindizes werden eingesetzt, um einen Indikator für die Entwicklung eines Gesamt- oder Teilmarktes, einer Branche oder einer Region zu schaffen. Neben bekannten und repräsentativen Aktienindizes wie dem Deutschen Aktienindex (DAX), dem amerikanische Dow Jones-Index, dem Nikkei-225-Index für japanische Titel oder dem Morgan Stanley Capital International (MSCI), gibt es auch weniger bekannte Indizes wie den amerikanischen Russell 2000, der 2000 amerikanische Nebenwerte umfasst. Hinzu kommen Rentenindizes wie der deutsche REX oder der Salomon Brothers (SALB).

Die Zusammensetzung von Indizes soll den Markt so abbilden, dass die Entwicklung des betrachteten Marktes repräsentativ widerspiegelt wird.

WISSENWERTES ZU DEVISEN UND DEVISENHANDEL

 

WAS SIND DEVISEN?

Devisen sind Forderungen auf ausländische Währungen. Sie können aus Guthaben, Schecks, Obligationen oder Wechsel auf ausländische Währungen bestehen. Der Begriff „Devisen“ wird ebenfalls als Synonym für „Währungen“ genutzt. Im Einzelnen werden jedoch ausländische Banknoten nicht Devisen sondern Sorten genannt. Bei sogenannten Kassadevisen kann der Käufer binnen zwei Tagen mit der Lieferung rechnen. Termindevisen stehen dem Käufer indes zu einem späteren vereinbarten Zeitpunkt und zu einem im Vorhinein festgelegten Kurs zur Verfügung. Devisen werden immer in Paaren gehandelt. Es ist nicht möglich nur den US-Dollar oder den Euro zu kaufen. Man tauscht immer Euro gegen US-Dollar oder beispielsweise US-Dollar gegen Yen. Die Quotierung erfolgt bis zur vierten Stelle hinter dem Komma.

 

WIE WERDEN DEVISEN GEHANDELT?

Der Devisenhandel bezeichnet einen An- oder Verkauf von Devisen. Hierbei wird nur das Recht auf die jeweilige Währung erworben, nicht aber die greifbare Währung selbst.

Eine Möglichkeit des Devisenhandels liegt bei Devisenoptionsgeschäften beziehungsweise Devisenkauf- oder Devisenverkaufsoptionen. Hierbei erwirbt der Käufer das Recht, an einem bestimmten Tag oder auch innerhalb einer bestimmten Frist einen bestimmten Betrag in einer Währung zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Bei einem Devisen-Future-Kontrakt verpflichtet sich der Erwerber, zu einem bestimmten Betrag Währungen zu kaufen oder zu verkaufen.

Durch den gleichzeitigen Kauf und Verkauf von unterschiedlichen Währungen, bildet sich somit der nominale Wechselkurs als Preisverhältnis zwischen zwei Währungen. Daher findet man in der Darstellung auch immer ein Währungspaar. Der so entstandene Kurs zwischen zwei Währungen wird Cross Rate genannt. Ein Währungskurs von 1,3295 für Euro zu US-Dollar zeigt dem Investor beispielsweise bei einem geplanten Kauf von Euros, dass 1,3295 US-Dollar bezahlt werden müssen, um einen Euro zu erhalten.

Der Devisenhandel wird überwiegend per Telefon mit Devisenhändlern, sogenannten Brokern, oder mittels elektronischer Systeme abgewickelt. Das wohl am weitesten verbreitete Handelssystem ist hierbei der FOREX-Handel. Hier werden täglich mehrere Billionen US-Dollar umgesetzt. Der Begriff „FOREX“ steht für „Foreign Exchange“ und bezeichnet den internationalen Devisenhandel.

Broker und elektronische Systeme dienen als zentrale Erfassungsstelle von Angebot und Nachfrage. So werden im Markt permanent Geld- und Briefkurse notiert, die nur kurzzeitig gültig sind und somit ständigen Änderungen unterliegen.

 

DIE WICHTIGSTEN DEVISEN

Am häufigsten werden Währungen der größten Wirtschaftsräume gehandelt. Somit erfreuen sich US-Dollar, Japanischer Yen und Euro großer Beliebtheit. Zudem sind Währungen aus Ländern mit starken Finanzplätzen gefragt. Hierbei handelt es sich zum einen um das Britische Pfund Sterling sowie den Schweizer Franken.

Der Euro ist die Währung der Europäischen Währungsunion, kurz EWWU, und damit die gemeinsame offizielle Währung in 21 europäischen Staaten. 15 dieser Staaten gehören der EU an. 1999 wurde der Euro als Buchgeld, 2002 erstmals als Bargeld eingeführt. Damit löste der Euro die vorigen entsprechenden nationalen Währungen als Zahlungsmittel ab.

Der US-Dollar wurde im 18. Jahrhundert eingeführt und galt lange als stärkste Währung der Welt. Mit der Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung Euro hat der US-Dollar 1999 einen starken Gegenspieler erhalten. Zudem nimmt der Dollarkurs neben den Rohölpreisen Einfluss auf die Entwicklung der Heizöl- und Benzinpreise – bei einem starken Dollarkurs gegenüber dem Euro legen die Preise zu.

Auch der Kurs des Yen steht in großer Konkurrenz zum Dollarkurs. Bereits 1871 eingeführt ist der Yen das Zahlungsmittel in Japan. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Yen-Kurs zunächst einige Jahre fest an den Dollarkurs gekoppelt. Heute ist der Yen eine der wichtigsten eigenständigen Währungen weltweit.

Die Landeswährung der Schweiz wurde bereits 1850 eingeführt. Einige Jahre lang war der Schweizer Franken-Kurs zudem an den Dollarkurs gekoppelt. Seit 1924 ist der Schweizer Franken zudem Zahlungsmittel in Liechtenstein, wo er die Österreichische Krone ablöste.

Die Landeswährung „Pfund Sterling“ Großbritanniens wurde bereits 1750 eingeführt und unterlag seither zahlreichen Umstellungen. Die britischen Überseegebiete, wie beispielsweise die Falklandinseln oder Gibraltar, geben Ihre eigenen Banknoten heraus, welche lediglich auch auf deren Gebieten Gültigkeit besitzen.

Das Verhältnis zwischen den Währungen wird täglich neu an den Devisenmärkten ermittelt.

 

HISTORIE DES DEVISENHANDELS

Bereits im Jahre 1880 wurde der internationale Handel mit Devisen ins Leben gerufen, wobei erstmals die Möglichkeit bestand, ausländische Zahlungen auf einem eigenen Konto im Ausland gutschreiben zu lassen. Im Jahr 1972 erfolgte die Freigabe der Wechselkurse. Dies führte an den internationalen Finanzparketts zu starken Kursschwankungen. Diesen Kursrisiken mussten die entsprechenden Institutionen aus Finanzen und Wirtschaft Herr werden. Insbesondere Groß- und Landesbanken übernahmen schließlich diese Funktion über einen Telefonhandel. Diese Institute handelten global rund um die Uhr untereinander mit Devisen. So wurde einer von der Aktienbörse unabhängiger Markt geschaffen.

 

VOR- UND NACHTEILE DES DEVISENHANDELS

Vorteile

Ein besonderer Vorteil des Devisenhandels besteht im Vergleich zum Handel mit Aktien im verhältnismäßig geringen Einsatz. So wird von den Handelnden ein Mindesteinsatz, so genannte Margins, gefordert, die üblicherweise zwischen 0,5 und zwei Prozent liegen. So sind etwa, um auf dem Devisenmarkt eine Million Euro zu bewegen, bei einem einprozentigen Mindesteinsatz lediglich 10.000 Euro an Sicherheitsleistung notwendig. Dadurch entsteht eine Hebelwirkung, so dass sich bei relativ geringen Schwankungen der Wechselkurse in kurzer Zeit extreme Gewinne oder nicht zu vergessen auch Verluste ergeben können. Eine Nachschusspflicht entfällt hierbei, sodass das Devisenkonto nicht ins Minus fallen kann, da Verluste auf Einlagen beschränkt sind. Zudem können einer Kapitalanlage in Devisen sowohl bei steigenden als auch bei sinkenden Kursen Gewinne erzielt werden.

Nachteile

Die große Zahl der Marktteilnehmer und die dank moderner Technologien möglichen kurzen Reaktionszeiten führen heute bisweilen an einem Tag zu starken Kursschwankungen. Gerade in diesem Umstand liegt die besondere Attraktivität des Devisenhandels, aber auch sein außerordentlich hohes Risiko. Des Weiteren müssen zahlreiche wirtschaftliche, soziale sowie politische Faktoren im Auge behalten werden. Beispielsweise kann eine Erhöhung oder Senkung der landesbezogenen Leitzinsen starke Schwankungen verursachen. Daher sind Informationen über die jeweiligen Länder, deren Wirtschaftsprognosen sowie die dortige Inflation von großer Bedeutung.

Fazit

Devisengeschäfte sollte generell nur derjenige abschließen, der auf Grund seiner Vermögenssituation auch den Totalverlust des eingesetzten Kapitals verschmerzen kann.

 

Was sind Kryptowährungen?

Kryptowährungen sind virtuelle Währungen, die unabhängig von Banken oder Regierungen operieren, die man aber dennoch, wie jede physische Währung, tauschen bzw. spekulieren kann.

IG bietet die beiden bekanntesten Kryptowährungen, Bitcoin und Ether, in Form von CFDs an.

 

Wie kann ich CFDS auf Kryptowährungen handeln?

Es gibt zwei Möglichkeiten Kryptowährungen zu handeln: Entweder kaufen Sie sie, um sie zu einem späteren Zeitpunkt gewinnbringend zu verkaufen oder Sie spekulieren auf die Wertveränderung mit Hilfe von CFDs, ohne sie physisch zu besitzen.

So können Sie Kryptowährungen per CFD traden:

Handelskonto eröffnen

Als CFD Trader benötigen Sie weder ein Konto bei einer Börse für Kryptowährungen, noch ein Wallet, in dem Sie Ihre Tokens horten, sondern lediglich einen Anbieter für Hebel-Trading.

Nachforschungen betreiben

Obwohl Kryptowährungen frei von vielen der Faktoren sein mögen, die traditionelle Währungen beeinflussen, sollten Sie sich dennoch gut mit dem Markt vertraut machen.

Strategie anwenden

Die passende Strategie zu finden, hängt von Ihren Zielen und Vorlieben ab und ist mit der wichtigste Punkt für einen langfristigen Erfolg.

Trade platzieren

Geben Sie die Positionsgröße und die Bedingungen zur Schließung ein und klicken Sie anschließend auf Kauf, wenn Sie glauben die Kryptowährung wird steigen oder auf Verkauf, wenn Sie meinen sie wird fallen.

Position schließen

Sobald Ihr Zielkurs erreicht wurde oder Sie sich entschließen Verluste zu realisieren, schließen Sie die Position indem Sie Ihre Ausgangsaktion umkehren: Wenn Sie gekauft haben, verkaufen Sie uns wenn Sie verkauft haben, kaufen Sie.

Beachten Sie, dass es sich bei CFDs um Hebelprodukte handelt, für die Sie einen Bruchteil des tatsächlichen Positionswertes aufbringen müssen. Dadurch können sich Gewinne vervielfachen aber es besteht auch das Risiko, dass Sie Ihr investiertes Kapital verlieren.

Bitcoin und Ethereum im Vergleich

Bitcoin

Wird rein als Währung genutzt

2009 eingeführt

16,5 Millionen Bitcoins im Umlauf

Ca. 40 Mrd. $ Marktkapital2

Das Angebot ist auf 21 Mio. begrenzt („deflational“)

Ethereum

Nur ein Beispiel eines breiten Anwendungs-Netzwerks

2015 eingeführt

93 Mio. Ether-Einheiten im Umlauf

Ca. 20 Mrd. $ Marktkapitalisierung2

Das Angebot ist unbegrenzt („inflational“)

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